butcher hat geschrieben:Da ich über lange Zeit die Spieler Singer, Nagel, SChmitt Ludy etc. überwiegend oder ausschließlich in der U23 sehe, kann ich sie schlecht in der ersten Mannschaft bewerten. Dazu haben sie entweder keine oder zu wenig Spielzeiten.
Also ich traue den Jungs noch einiges zu ... jedenfalls würde ich denen die Oberligatauglichkeit nicht absprechen.
Dafür haben wir schon zu viele positve Beispiele prässentiert bekommen. Siehe die von Dir genannten Neuzugänge oder andere Spieler an, die erst als sie uns verlassen hatten, sich steigern und entwickeln konnten.
Wäre eine der Chancen innerhalb der normalenm 90 Minuten reingegangen, hätte wir die Diskussion der "Schuldfrage" beim Elfmeterschiessen überhaupt nicht.
Ich kann beim besten Willen nicht den Trainer verantwortlich machen, wenn Spieler die Dinger nicht reinmachen, genauso wenig wenn als Hilfsmittel eine Statistik der Gegner dem eigenen Torwart gereicht wird. Elfmeter ist immer eine Glückssache besonders wenn es am Selbstvertrauen fehlt. Andere sind sich zu sicher .... "Kutzop syndrom"
"Diese verhängnisvolle Schwarzer-Peter-Spiel bringt uns auch nicht weiter.
Wenn bei Problemen über die Schuldfrage gestritten wird, ist dies immer ein Alarmsignal. Denn erstens sind Schulddiskussionen rückwärtsgewandt und tragen nichts zur Lösung des aktuellen Problems bei, zweitens wirken sie zersetzend auf den Zusammenhalt des Teams, und drittens sind sie ein Indiz dafür, dass der Glaube an den Erfolg des Projekts entweder verloren gegangen ist oder verloren zu gehen droht. Das ist denn auch ihre einzige positive Seite: Schuldzuweisungen können und sollten als Frühwarnsignal für eine heraufziehende Projektkrise verstanden werden."
Insofern sind die unterschiedlichen Kommentare keineswegs falsch oder richtig, es geht darum dass jeder seine Bedenken äussert und damit den Verantwortlichen vielleicht auch eine neue/andere Sichtweise einbringt.
Nach meiner Meinung müssen sich die Jungs einfach mal mehr auf Ihre eigen Stärken besinnen und nicht jeden Gegner vorher schon stark reden und einfach die Ärmel hochkrempeln und über den Kampf wieder eine Siegermentalität erzwingen. Der Trainer muss dazu authentisch Vertrauen und Glauben an die stärken der eigene Mannschaft vermitteln können.
Leider sind wir aufgrund des bisherigen Saisonverlauf alle verunsichert und jeder versucht zu verstehen und zu analysieren woran es liegt. Die meisten hier sehen darin wohl den Trainer als Schwachpunkt an. Verstehen tue ich das natürlich, wenn wir auf den Punktestand sehen und kaum ein Heimspiel gewinnen können. - Klar, alle Trainer machen Fehler und am leichtesten sind die Fehler zu finden, wenn's nicht läuft.
Aber mal ehrlich, die Chancen kann kein Trainer selbst reinmachen. Wer auf der Jahreshauptversammlung war, hat das sehr gut von "Kampe" erklärt bekommen was wir wollen und wohin wir wollen und um Geduld gebeten.
Was für Personalentscheidungen getroffen werden liegt in der Verantwortung der gewählten Verantwortlichen
und die können auch nur im Rahmen ihrer (finanziellen )Möglichkeiten entscheiden.
Ich denke die machen sich ganz bestimmt den Kopf und suchen nach Lösungen, aber Spiele werden nun mal auf dem Platz gewonnen .... ääm oder doch im Kopf, vielleicht sollte hier mal angesetzt werden
http://training-wissen.dfb.de/uploads/media/Spiele_werden_auch_im_Kopf_entschieden_-_Thema_Mentaltraining.pdfHier noch was vom Tennis:
http://www.sporton.de/cms/tc-niederstotzingen/files/Das%20Spiel%20wird%20im%20Kopf%20gewonnen.pdfEs ist an der Zeit in SB mal wieder 3 Punkte einzufahren!