jung zu hauenstein...
Fussball-Oberliga: Trainerfrage ist beim SCH nur bis Saisonende geregelt
HAUENSTEIN. Fußball-Oberligist SC Hauenstein sucht nach der Entlassung von Peter Kobel am Sonntag einen Trainer für die neue Saison. Gut möglich, dass dieser - wie bereits in der gestrigen RHEINPFALZ-Ausgabe angedeutet - Robert Jung heißen wird. Jung und SCH-Teammanager Jürgen Lejeune telefonierten jedenfalls am Sonntag unverbindlich miteinander, wie Jung gestern auf Anfrage bestätigte.
Jung, der den Sportclub 2003 zur besten Oberliga-Platzierung seiner Geschichte, der Vizemeisterschaft, sowie in zwei Verbandspokal-Finals führte, ist derzeit Trainer des FSV Salmrohr, des Tabellenersten der Verbandsliga Rheinland. Der pensionierte Mathe- und Sportlehrer aus Pirmasens ist in Salmrohr, das bei seinem ersten Engagement in den Achtziger Jahren gar in die 2. Bundesliga aufstieg, vertraglich nur noch bis Rundenende gebunden. „Es ist vereinbart, dass wir uns Ende März, Anfang April zusammensetzen. Dann will ich aber auch mit dem SCH sprechen”, bekundete Jung Interesse an einer Umorientierung, zumal es „gute Argumente pro Hauenstein” gebe. Außerdem hätten Lejeune und er ja mal vereinbart, dass Jung seine Trainer-Karriere in Hauenstein beendet. „Und allzu viel Zeit bleibt mir ja nicht mehr”, sagt der 66-Jährige, der einst mit Mainz in die 2. Bundesliga aufstieg und Jürgen Klopp als Spieler zu den 05ern holte. Sein letzter größerer Erfolg waren die Oberliga-Meisterschaft und der Verbandspokalsieg 2006 mit dem FK Pirmasens.
Bis Rundenende wird die Hauensteiner Mannschaft vom bisherigen Co-Trainer Rudolf Benkler (34) gecoacht. Es gebe „Dinge, die wir ändern werden”, sagte der Trainer für elf Punktspiele und „hoffentlich viele Pokalspiele”. Die Partien im Verbandspokal - das Achtelfinal-Nachholspiel in Mechtersheim wird am 30. März angepfiffen - seien noch höher zu gewichten als die Ligaspiele, befindet Benkler, „denn elf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Idar-Oberstein sind einfach zu viel”.
Der C-Lizenz-Inhaber, bis April 2010 langjähriger Spieler des SCH, geht mit viel Selbstbewusstsein - „anders ist dies auch nicht machbar” - an seine neue Aufgabe heran. Er habe bereits Trainingspläne ausgearbeitet und werde die Spielpause am nächsten Wochenende nutzen, um die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben einzuschwören. Vor allem werde er „viele Gespräche führen”, um eine Einheit zu formen. Benkler: „Jeder fängt bei null an. Wenn ein Spieler erkennbar dagegen arbeitet, wird er aussortiert.” (ig)
Quelle: Rheinpfalz
ja ja, der robert; der will uns unbedingt nochmal eins reinwürgen. klar geht der zu den seibels, da muss er nicht mehr so lange fahren...
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